Schulrechner

Generell stellt sich die Frage, welche Geräte für die Schule am besten geeignet sind. Eine eindeutige Antwort dazu gibt es nicht. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass ein Gerät mit schnellem Prozessor, großzügig bemessenem Speicher, einem Bildschirm nicht unter zehn, besser dreizehn Zoll und mehr eine gute Wahl darstellt.

Zudem sind eine Tastatur mit Mouse oder Trackpad und Schnittstellen für Peripheriegeräte wie Drucker, Monitor oder Beamer wünschenswert.

Soll das Gerät zudem mobil sein, was Desktop-Rechner und Barebones aus dem Rennen nimmt, wird klar, dass ein Notebook oder Convertible mit einem Betriebssystem von Microsoft (Windows 10/11) oder Apple (macOS) am ehesten den unterschiedlichen Anwendungsfällen gerecht werden kann.

Wünschenswert ist ein Notebook oder Convertible mit einem der drei Betriebssysteme

Auch kommt das Open Source Betriebssystem Linux in Betracht, das nur selten mit neuen Rechnern ausgeliefert wird und somit im Regelfall selbst installiert werden muss.

Die Kosten für einen hochwertigen Rechner liegen im vierstelligen Euro Bereich. Wer sich das nicht leisten kann, sollte beim Prozessor Abstriche machen. Der Verzicht auf einen i7 von Intel oder Ryzen 7 von AMD zugunsten eines i5 oder Ryzen 5 kann den Preis schnell halbieren, ohne dass gravierende Einschnitte bei der Performance (gilt nicht für anspruchsvolle Spiele) befürchtet werden müssten.

Wenn die zur Verfügung stehenden Mittel selbst für abgespeckte Lösungen nicht hinreichen und auf betagte Rechner zurückgegriffen werden muss, dann empfiehlt sich der Einsatz von Linux. Das Betriebssystem ist schlanker als Windows und macOS und kann die Performance älterer Geräte verbessern. Zudem wird ein aktuelles System genutzt, das Sicherheitsaspekten besser genügen kann als veraltete Betriebssysteme. Anleitungen zur Installation und Bedienung finden sich zuhauf im Internet.

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