Das EVA-Prinzip

Computer arbeiten nach dem EVA-Prinzip. EVA ist eine Abkürzung und steht für Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe: Zuerst werden Daten eingegeben, die verarbeitet und schließlich ausgegeben werden. Für jeden dieser Schritte werden verschiedene Hardware-Komponenten verwendet:

  • Die Eingabe erfolgt über sogenannte Eingabegeräte wie Maus, Trackpad, Tastatur, Scanner, Kamera, Joystick oder Mikrofon. Alle Eingaben werden von einem im Arbeitsspeicher etablierten Programm gesammelt.
  • Für die Verarbeitung ist der Hauptprozessor zuständig. Er verfügt über ein Steuer- und Rechenwerk, das mit dem jeweiligen im Arbeitsspeicher etablierten Programm kommuniziert.
  • Die Ausgabe erfolgt über spezielle Hardware wie Monitor, Drucker oder Lautsprecher und erreicht so den Computernutzer.

Beispiel: Generieren eines Computertextes

Zum Erzeugen eines Textes am Computer wird in der Regel ein Textverarbeitungsprogramm genutzt, das beim Start auf dem Bildschirm neben den Bedienelementen eine weiße Seite anzeigt.

Texte bestehen aus einer Folge von Buchstaben, die durch Lücken zu Wörtern und durch Satzzeichen zu Sätzen gruppiert werden. Buchstaben, Lücken und Satzzeichen können beispielsweise über eine am Computer angeschlossene Tastatur erzeugt werden. Jeder einzelne Tastendruck wird über das laufende Programm an den Prozessor übermittelt, der je nach verwendeter Taste erkennen kann, ob daraus ein Buchstabe, eine Textlücke oder Satzzeichen erzeugt werden soll. Er gibt dann die Zeichen in dem Textverarbeitungsprogramm der Reihe nach in Zeilen von links nach rechts auf dem Bildschirm aus.

Mit den Mitteln der Textverarbeitung kann der Prozessor nachträglich angewiesen werden, Veränderungen am Text vorzunehmen, beispielsweise Größe und Farbe der Buchstaben zu verändern. Auch kann er angewiesen werden, den Text über den Lautsprecher zu verlesen oder am Drucker auszugeben.

Folgekapitel (Datenspeicherung) >>>